Symptome Es gehört zum Alltag, dass man gelegentlich Aufgaben, Namen von Kollegen oder Geschäftspartnern oder Telefonnummern vergisst und sich erst später an sie erinnert. Vergesslichkeit ist eine Volkskrankheit: Eine emnid-Umfrage unter 2000 Bundesbürgern ergab, dass 80% der Frauen und 79% der Männer unter Vergesslichkeit leiden. Wie kann man Vergesslichkeit von einer ernsthaften Gedächtnisstörung unterscheiden? Unter einer Störung des Gedächtnisses (Lern- und Merkfähigkeit) versteht man Schwierigkeiten, sich Informationen und Erlebtes einzuprägen, zu behalten und sich daran wieder zu erinnern. Jeder kennt diese Situationen: Wir verlegen Schlüssel oder Geldbörse, gehen in den Keller und wissen dort nicht mehr warum, oder wir wollten gerade etwas sagen, aber plötzlich ist es uns entfallen. Ein langsam einsetzendes Nachlassen der Merkfähigkeit stellt fast jeder Mensch mit zunehmendem Alter fest. Häufig können neue Namen oder Begriffe nicht mehr so gut wie früher behalten werden. Häufig bleibt es bei dieser Vergesslichkeit, die sich im Lebensalltag zwar störend auswirkt, aber noch kein Krankheitssymptom darstellt. Beim Verdacht, dass die Vergesslichkeit das normale Maß überschreitet, sollte ein Facharzt aufgesucht werden.
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