Bestellhotline Telefon: 0180-50 160 50 (0,14 €/Min. mobil max.0,42€) Fax: 0180-50 230 50 (0,14€/Min.)
Allergien

» Symptome
» Experten- Interview
» Unterstützende Empfehlungen
» Innovation & Forschung

 

 

 


Symptome
Unter einer Allergie versteht man eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf bestimmte Substanzen, die sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern äußern können. Diese sind z. B. eine laufende Nase, tränende und juckende Augen (Bindehautentzündung), juckender Hautausschlag (Hautallergie), Neurodermitis, Asthma oder seltener Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Magenschmerzen. Dabei kann die gleiche Substanz bei einer Person einen Hautausschlag hervorrufen, bei einer anderen zu Asthma führen, während eine dritte Person überhaupt keine allergischen Reaktionen auf diese Substanz zeigt. Man vermutet, dass die Neigung zu Allergien erblich ist.

Experten-Meinung Für Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr Kontakt zu Hunden oder Katzen hatten, verringert sich das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, um 50 Prozent. Dieses Ergebnis einer Studie präsentierten Wissenschaftler des Medical College of Georgia und vom Henry Ford Health System in Detroit auf einer Tagung der "American Thoracic Society". 473 Kinder nahmen an der Studie teil. Die Untersuchungsergebnisse sind allerdings kein Grund für eine generelle Entwarnung. "Für einen Asthmatiker, der sich einen Hund anschaffen möchte und vorher nie einen hatte, sind das weiterhin schlechte Nachrichten", äußerte sich Warren Lenney, Mitglied der British Thoracic Society gegenüber BBC-Online. Die Bewertung von Katzen und Hunden als Auslöser von Allergien hinge sehr davon ab, wie lange die Tiere schon zum Haushalt gehörten, sagte Lenney.

Unterstützende Empfehlungen Am wichtigsten: Kontakt mit der allergisierenden Substanz meiden, z. B. bei Heuschnupfen Lüftungsschächte im Auto geschlossen lassen.

Kinder, die in der ersten Zeit ausschließlich gestillt wurden, entwickeln weniger Allergien als Flaschenkinder. Ist das Stillen nicht möglich, sollte – vor allem in Allergikerfamilien – hypoallergene Säuglingsnahrung verwendet werden.

Möglichst wenig Nahrungsmittel mit künstlichen Zusätzen (z. B. mit Farbstoffen) zu sich nehmen.

Hausstaub- und Schimmelpilzallergiker sollten auf Teppichböden und andere "Staubfänger" verzichten und spezielle Matratzen und Deckbetten für Allergiker verwenden. Evtl. beim Bettenmachen einen Mundschutz tragen.

Innovation & Forschung Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis haben in den vergangenen Jahren auffallend zugenommen. Die Ursachen dafür sind bislang nicht eindeutig belegt. Mögliche Erklärungen liefern ungesunde Ernährung, übertriebene Hygiene und Umweltverschmutzung. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass Allergien durch Schadstoffe in der Luft hervorgerufen werden, insbesondere durch Emissionen im Straßenverkehr. Ein Wissenschaftler-Team um Dr. Ulrich Pöschl und Dr. Michael Weller vom Lehrstuhl für Hydrogeologie, Hydrochemie und Umweltanalytik der TU München (Prof. Reinhard Nießner) bietet nun erstmals einen detaillierten molekularen Erklärungsansatz für den Zusammenhang zwischen Allergien und Umweltverschmutzung, wie die Fachzeitschrift Environmental Science and Technology und das Wissenschaftsmagazin Nature kürzlich berichteten.

Für Energiegewinnung und Zellschutz. Schutz vor freien Radikalen. mehr