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Oxidativer Stress

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Symptome Durch zunehmende Umweltbelastungen ist unser Körper immer größeren Konzentrationen an freien Radikalen ausgesetzt, gleichzeitig enthält unsere unausgewogene Ernährung immer weniger Antioxidantien. Belasten wir unseren Körper noch zusätzlich durch Rauchen oder regelmäßigen Alkoholkonsum ist unser antioxidatives Schutzsystem kaum mehr in der Lage, die freien Radikale aufzufangen. Kommt es zu einem Ungleichgewicht durch eine übermäßige Bildung von freien Radikalen oder zu einem Mangel an antioxidativen Substanzen kann der Körper in eine gefährliche Schieflage geraten. Erste Anzeichen können Lustlosigkeit, Müdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und nachlassendes Wohlbefinden sein. Oxidativer Stress kann Ursache vieler Krankheiten sein. An erster Stelle sind die Herz-Kreislauferkrankungen und die Arteriosklerose zu nennen. Aber auch entzündliche (Rheuma, Arthritis), degenerative (Arthrosen) und neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson) sowie die Entstehung von Krebszellen stehen im Zusammenhang mit oxidativen Stress.

Experten-Meinung Bei Stress entstehen freie Radikale und Stress entsteht durch den ganz normalen Alltag: Arbeitsüberlastung, Mehrfachbelastung durch Job, Familie und Haushalt, Fast Food, Medikamente, Rauchen und zum Feierabend zu tief in die Flasche geschaut. Dazu noch ozonhaltiger Smog und im Kurzurlaub einen Sonnenbrand geholt, schon haben die freien Radikale die Oberhand - oxidativer Stress ist da. Bei Rauchern trifft es die Lunge besonders hart. Dr. Bodo Kuklinski vom Diagnosezentrum für Umweltmedizin in Rostock erläutert warum: „Einige Gifte im Rauch gelangen beim Atmen ins Blut, andere wirken direkt an der Lunge.“ Kratziger Raucherhusten ist oft der Anfang. Wird der Husten chronisch, entzünden sich die Bronchien. Daraus kann leicht Lungenkrebs entstehen. „So richtig bewiesen sei zwar noch nicht, dass freie Radikale Krebs auslösen“, schränkt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein, „jedoch weisen weltweit wissenschaftliche Untersuchungen auf einen engen Zusammenhang hin.“ Ähnliches richten freie Radikale im Darm an: Sie zerstören die schützende Innenschicht, was den Weg frei macht für dauerhafte Entzündungen, wie Morbus Chron oder hartnäckige Pilzinfektionen. Auch Herz-Kreislauf-Krankheiten, einige vermeidbare Alterszipperlein und viele als degenerative Krankheiten bekannte Leiden gehen auf das Konto der freien Radikale und die Liste ist hier noch nicht zu Ende. Quelle: MorgenWelt Media

Unterstützende Empfehlungen Zur Abwehr vor freien Radikalen setzt der Körper Schutzenzyme und Antioxidantien (so genannte Radikalfänger) ein. Antioxidantien wie Glutathion, Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink wirken wie biologische Rostschutzmittel, sie unterbrechen die Kettenreaktionen der freien Radikalen. Geschickt eingesetzt kann man den Alterungsprozess, zumindest die mit ihm einhergehenden Krankheiten "aufhalten", und länger und gesünder leben. So können Sie gegen freie Radikale aktiv werden: » Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. » Verzichten Sie möglichst auf Nikotin. » Kurieren Sie körperliche Beschwerden vollkommen aus und lassen Sie chronische Erkrankungen konsequent behandeln. » Reduzieren Sie die UV-Strahlen-Belastung durch die Sonne. Schützen Sie die Augen vor zu intensiver UV-Strahlung. » Meiden Sie schädliche Einwirkungen durch Abgase, Lösungsmittel oder Umweltgifte. » Bemühen Sie sich um eine ausgeglichene Lebensweise ohne Stress und geistige sowie körperliche Überanstrengung. Auch wenn es oft schwer fällt: Planen Sie bewusst Ruhe- und Entspannungsphasen ein. » Ergänzen Sie bei Bedarf Ihre Ernährung mit wertvollen Nahrungsergänzungsmittel.

Wichtige Vitalstoffe zur Gesunderhaltung.

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