Was ist Orthomolekularmedizin?

Erstellt am 01.07.2015 14:42

Die Orthomolekularmedizin (auch als nutritive Medizin oder funktionelle Ernährungsmedizin bezeichnet) ist die Medizin der Mikronährstoffe und ihrer Wirkung im menschlichen Organismus. Ihre Aufgabe besteht in „der Erhaltung guter Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Die Orthomolekularmedizin und die von ihr genutzten Substanzen sind heute einerseits in ihrer Biochemie und ihrer physiologischen Funktion im Organismus genau bekannt und ihr hoher Stellenwert für den gesamten menschlichen Stoffwechsel ist in Fachkreisen unbestritten. Andererseits ist auch ihr Nutzen in der Prävention und der Therapie bei vielen Indikationen durch eine große Zahl von Studien, die den Anforderungen der sog. evidenzbasierten Medizin genügen, mit ausreichender Sicherheit nachgewiesen.

Die orthomolekulare Medizin vertritt hierbei den Standpunkt, dass Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren und diverse andere als Vitalstoffe bezeichnete Substanzen für den Körper verträglicher sind als körperfremde Stoffe und dass es dem modernen Menschen nahezu unmöglich ist, den körpereigenen Bedarf an Vitalstoffen allein durch die Nahrung zu decken.


Zurück zum Blog Tipps für das Auswärts essen Vitaminmangel-Diskussion: Fakten oder Emotionen und Interessen?


Nach oben